Haustier-Tipps für den Frühling!
Der Frühling ist nah und nicht nur wir freuen uns, sondern auch unsere Vierbeiner. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass der Frühling nicht nur Sonnenschein mit sich bringt, sondern auch Gefahren für Ihr Tier. Es ist ja schließlich auch die Zeit, in der Insekten wieder aktiver sind und somit Insektenstiche üblicher werden. Auch der Fellwechsel ist angesagt, sowie die Pollenzeit.
Mit den folgenden Tipps können Sie sich schon mal gut vorbereiten, damit es nicht plötzlich bei Ihnen Zuhause nur so von Milben, Gestank und Zecken wimmelt.
Achtung vor Insektenstichen 🦟
Wenn im Frühling wieder mehr Insekten unterwegs sind, sollten Hundebesitzer ihren Hund draußen nicht aus den Augen lassen, falls dieser nach Insekten schnappt. Da Insektenstiche im Rachenraum zu lebensbedrohlichen Schwellungen der Atemwege führen können, sollten Hundehalter von Anfang an unterbinden, dass ihr Hund Insekten fängt.
Sollte ein Hund doch gestochen werden, sollte der Stich mit einem Tuch mit angenehm kühlem Wasser gekühlt werden. Leidet das betroffene Tier an Atemnot oder schwillt der Stich sehr stark an, muss sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.
Achtung: Zecken werden wieder aktiv 🕷️
Steigen die Temperaturen, werden auch Zecken wieder aktiv. Bevorzugt halten sich die Parasiten an feuchten und schattigen Plätzen, Wiesen, in der Nähe von Gewässern und im Unterholz von Wäldern auf. Da sie ernstzunehmende Krankheitserreger übertragen können, sollten Hundehalter sich selbst und ihre Tiere schützen. Für Hunde gibt es antiparasitäre Mittel, die bei jedem Tierarzt erhältlich sind. Hilfreich ist es, den Hund nach jedem Spaziergang gründlich abzusuchen. Hat er doch mal eine Zecke, sollte diese schnellstmöglich mit einer Zeckenzange vollständig durch eine leichte Drehbewegung entfernt werden.
Frühlingszeit ist Pollenzeit 🌳
Pollenallergien treten auch bei Hunden häufig auf. Sie zeigen sich durch Juckreiz, Knabbern und Beißen an den Pfoten sowie am Körper, Hautausschläge und Pusteln, Bindehautentzündungen und anschwellende Atemwegsschleimhäute, was im schlimmsten Fall zu Atemnot führen kann.
Bei Verdacht einer Pollenallergie beim Hund sollten die Halter einen Bluttest bzw. eine Hautuntersuchung bei ihrem Tierarzt durchführen lassen. Dann können entsprechende Medikamente verabreicht oder eine Hyposensibilisierung durchgeführt werden. Hilfreich ist es, den Hund nach dem Spaziergang mit einem feuchten Tuch abzuwischen und ein Allergie-Tagebuch während der Pollensaison zu führen.
Frühlingszeit ist auch Fellwechselzeit 🐶🐱
Im Frühjahr und Herbst kommen Hunde in den Fellwechsel, der im Normalfall sechs bis sieben Wochen dauert. Im Frühling haaren Hunde jedoch mehr, da ihr Winterfell dichter ist. Gerade während des Fellwechsels ist eine regelmäßige Fellpflege unabdingbar. Tägliches Bürsten fördert die Durchblutung, sorgt für eine bessere Luftzirkulation der Haut und beugt Verfilzungen vor. Spezielle Kämme entfernen die Unterwolle. Sollte der Fellwechsel auffallend lange anhalten, kann das an einem Nährstoffmangel liegen. In diesem Fall sollten sich Hundehalter an ihren Tierarzt wenden und auf eine bedarfsgerechte Fütterung ihres Hundes achten.
Vorsicht bei Unkrautvernichtern und Düngemitteln ☠️
Was unserem Rasen und den Pflanzen gut tut, ist nicht für den Hund geeignet. Nehmen Hunde Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel in größeren Mengen auf, kann dies im schlimmsten Fall tödlich enden. Deshalb sind Düngemittel und Unkrautvernichter für Hunde unzugänglich aufzubewahren und Hunde sollten gedüngte Rasen eine gewisse Zeit nicht betreten. Sollten sie Vergiftungssymptome, wie Erbrechen, schweren blutigen Durchfall oder Krämpfe zeigen, sollten Hundebesitzer sofort einen Tierarzt aufsuchen.
Quelle: https://futalis.de/hunderatgeber/haltung/alltag-mit-hund/fruehlingstipps-fuer-hunde
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